F³ – Hunde und Schlümpfe

Der heutige Feministische Film Freitag dreht sich nicht um einen Film, sondern um ein Konzept. Das von Hunden und Schlümpfen, wunderbar in (englische) Worte gefasst von Max Barry:

Dogs and Smurfs

Let me walk you through it. We’ll start with dogs. I have written about this before, but to save you the click: people assume dogs are male. Listen out for it: you will find it’s true. To short-cut the process, visit the zoo, because when I say “dogs,” I really mean, “all animals except maybe cats.” The air of a zoo teems with “he.” I have stood in front of baboons with teats like missile launchers and heard adults exclaim to their children, “Look at him!” Once I saw an unsuspecting monkey taken from behind and there was a surprised silence from the crowd and then someone made a joke about sodomy. People assume animals are male. If you haven’t already noticed this, it’s only because it’s so pervasive. We also assume people are male, unless they’re doing something particularly feminine; you’ll usually say “him” about an unseen car driver, for example. But it’s ubiquitous in regard to animals.
(…)
Then you’ve got Smurf books. Mehr

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F³ – Julie/Julia

Nachdem Anke Gröner mich neugierig auf dieses Filmchen gemacht hat, kam ich ja selbst nicht umhin, mir ein Urteil zu bilden. Es waren sehr angenehme 123 Minuten, die ich da verbrachte, das bereits vorneweg.

Story
Der Film verbindet zwei Geschichten.
Einmal die von Julie Powell (Amy Adams), die in ihrer aktuellen Situation, ihrer Arbeit und ihrem Leben nicht ganz so glücklich ist. Sie wäre gern Autorin, arbeitet aber als Versicherungsangestellte in einem Center, das seinen Schwerpunkt auf die Langzeitfolgen von 9/11 gelegt hat. Dann zieht sie mit ihrem Mann von Brooklyn nach Queens. Die Treffen mit ihren Freundinnen geben auch eher ein deprimierendes Bild ab, sind von den beruflichen und privaten Erfolgen der anderen bestimmt. Julie selbst wirkt dort ziemlich fehl am Platz. Ein düsteres Bild.

Ganz anders wird das Leben von Julia Child (Meryl Streep) dargestellt. Die ersten Bilder zeigen sie, wie sie 1949 als Frau eines US-Diplomaten (Stanley Tucci) ihr pompös eingerichtetes Haus in Paris entdeckt. Julia ist kein Kind von Traurigkeit und wo immer sie hinkommt, wird sie in ihrer erfrischenden Offenheit und Hartnäckigkeit umschwärmt. Auch sie sucht in dem ihr fremdem Land nach einem Sinn in ihrem Alltag, probiert Hutmacherei und Bridge aus – bis sie aufs Kochen stößt. Das sie einmal zur berühmtesten Köchin der Welt werden lässt. Und da treffen sich die beiden Geschichten. Mehr

I bin aus Österreich!


(Dieses Video zeigt ein Lied der steirischen Band STS, dessen Titel auch der Titel des Blogeintrags und dessen Inhalt die mir liebste Sicht auf Österreich ist)

Frauen* die lesen, sind gefährlich.
Frauen* die schreiben, erst Recht!

Welche Rolle Frauen* im Netz spielen, ist seit einigen Monaten immer wieder Thema vieler Medien. Obwohl die Mehrheit der deutsprachigen Blogs von Frauen* betrieben werden, sind gerade die Blog-Charts hauptsächlich männlich* besetzt. Wenn Blogger_innen wahrgenommen werden, dann als solche, die sich vorwiegend privaten Themen, Mode oder dem Kochen widmen. Politische und gesellschaftskritische Themen werden online wie offline mit „Männlichkeit“ verbunden. Und aus irgendeinem mir unbekannten Grund werden feministische Blogs und Themen dabei nicht als politisch/gesellschaftlich relevanter Bereich gesehen. Mehr

Aktion – Reaktion – Reaktionär?

Seit Mittwoch, dem 5. Oktober 2011 hat die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) der Universität Wien wieder eine gewählte *Frauenreferentin. Der ich zu ihrem verdienten Sieg gratulieren möchte. Denn das war dieses Jahr gar nicht so einfach. Und auch wenn ich das letztendliche Ergebnis bedingungslos unterstütze, habe ich doch ein paar Steine im Magen, was die Vorgehensweise anbelangt. Diese möchte ich hiermit niederschreiben, aus dem Kopf, aus dem Bauch und hinein in die Öffentlichkeit.

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F³ – /slash Filmfestival 2011

Es war phantastisch, gruselig, weird, umwerfend, untot und einfach genial! Und ich war dabei! Aber von Vorne:
Das /slash Filmfestival ist ein Horror-Fantasy-Filmfestival im wunderschönen Wien und im ebenso wunderbaren Filmcasino. Letztes Jahr, kurz nach meinem Umzug nach Wien fand es das erste Mal statt. Ich war da und habe Blut geleckt (oder wurde von nem Zombie gebissen oder nem Virus befallen)!

Und auch dieses Jahr wurden wieder große Geschütze aufgefahren. Natürlich ganz große Filme aber eben auch ein Konzert von Stereo Total, Regisseurbesuche, ein Abend mit Crispin Hellion Glover, Tabubrüche, Performance und Party. Ein bisschen Porno, ein bisschen Zombie – so sieht ein gelungenes Filmfest aus! Mehr

Ausgelesen: Muttergefühle. Gesamtausgabe (von Rike Drust)

Heiß ersehnt und endlich erstanden – das Buch von Rike Drust (die auch den wunderbaren Blog „inFemme unterstellt“ schreibt) lag in meinen Händen und wurde ein Wochenende lang nicht gelesen, sondern gleich geatmet. Kaum eine freie Sekunde, in der ich nicht das Buch in den Händen hielt.

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