Hängen geblieben, die Links der Woche 33/12

In meinem Teil des Internets war diese Woche wieder viel los. Und bei euch so?

Sexismus
Maike von Wegen erteilt Menschen eine Absage, die sie kleinreden wollen.

Einfach Hillary(ous)!
(via Twitter: re-empowerment)

(passt eigentlich zu allen Diskriminierungsformen)
Seit Welding meint „Kackscheiße“ zu sagen, würde konstruktive Diskussionen unterbinden, sage ich öfter Kackscheße. Eine muss die Dinge ja beim Namen nennen. Andere waren da übrigens ausführlicher: die Ruhrbarone oder Antje Schrupp oder dieser tolle Kommentar von Helga

Dann war da noch dieser Typ, der um Asyl ansuchte, weil er nicht zu den Vorwürfen der Vergewaltigung befragt werden will… und irgendwelche Menschen wieder dachten die Anklagen klein zu reden mit geplatzten Kondomen. Helga erklärt, warum das Kackscheiße ist und was es mit Vergewaltigungskultur auf sich hat.

Rassismus
Erinnert ihr euch an die zwei Polizisten, die Mitglieder im Ku-Klux-Klan sind? Und habt auch gehofft, dass da was passiert? Tja, zu früh gefreut. Die Mitgliedschaft bleibt folgenlos. Weil zu spät beschwert. Tschuldigung, aber Rassismus verjährt nicht!

Passend dazu, brachte die Amadeus-Antonio-Stiftung einen beängstigenden Report heraus: Das Kartell der Verharmloser – wie blind Behörden gegenüber Rechts sind

Feminismus
Antje Schrupp hat manchmal einfach keinen Bock mehr. Zu diesem Post gab es einiges an Kritik und auch bei mir liegt ein Entwurf dazu rum, der demnächst folgen wird.

Dass ich grundsätzlich erst mal positiv dazu stehe, dass Männer* ihre eigenen Standpunkte zu Feminismus finden, ist kein Geheimnis. Nun stieß ich auf diesen Blog und bin gespannt, was da noch kommt. Der erste Beitrag macht mir übrigens Bauchweh.

Brigitte von der Denkwerkstatt war am Montag im Radio.  Zum Nachhören hier entlang

Außerdem gabs (mal wieder) ein antifeministisches Gate in der Wikipedia, von dem Andreas Kemper berichtet
(via Twitter: feminist geeks)

Und wo wir schon bei der Wikipedia sind. Es geistert immer wieder der Begriff Equitiyfeminismus durch die Blogosphäre und ich dachte, ich wiki mal (heißt das so?), ob es dazu was gibt. Mir ist ja fast das Frühstück wieder hoch gekommen, als ich las, dass die Definition von einer Antifeministin stammt, die sich mal eben ein Feindbild namens Genderfeminismus gebastelt hat. Jede*r sieht auf den ersten Blick, was für ein Müll das ist. Für alle, die es gern ausführlicher hätten, danke ich sancny tausendfach für diesen tollen Artikel!

Und auch diese Woche gab es erhellende Worte von Anatol Stefanowitsch, diesmal zum Thema Diskriminierung und (Un)Verständnis

(Partei)Politik
Deutschland
Ein paar Gedanken zu Europa in der Schuldenkrise.

Eine Liberale ganz nach meinem Geschmack: Leutheusser-Schnarrenberger will Homo-Paaren volles Adoptionsrecht geben

(mehr so ein Netzding, sehe ich allerdings auch in einer politischen Dimension)
Katrin Rönicke gibt (imho gute) Tipps, wie eine*r sich verhalten kann, wenn ihm/ihr Kinderpornographie im Netz begegnet. Aufhänger des Ganzen war wohl ein Twitter-Account, der kinderpornographische Bilder verteilt hat.
(via Twitter: Netzfeminismus

Österreich
In Österreich soll es neue Zufluchtsstätten für Opfer von Zwangsheirat geben

In eigener Sache
Das Programm der FrauenSommerUniversität ist endlich online! Zur Anmeldung fürs Programm und für die Kinderbetreuung (alle Altersstufen). Und hier gehts zur Schlafplatzbörse in Kooperation mit rampenfiber.
An Dolmetscherinnen* (auch für Gebärdensprache) arbeiten wir noch. Stay tuned.

Morgen Abend gibt’s in Wien das erste Mal Netzfeminismus und Bier!

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