Geschlechterchaos nun auch flattrbar

Nach langem Hin und Her und mit freundlicher Unterstützung von @HighOnCliches habe ich mich dazu entschieden, mich bei flattr anzumelden.

Mich faszinierte diese Idee der monetären Wertschätzung ideeller und intellektueller Arbeit von Anbeginn. Aber ich fragte mich schon, was das mit mir und meinem Blog machen würde. Zählt das wirklich als „Bezahlung“? Würde sich mein Schreiben dadurch verändern? Würde es die Leser*innenschaft verändern?

Nun, die Frage nach der Bezahlung ist relativ einfach zu beantworten. Reich werde ich damit wohl nicht. Ist ja auch nicht mein Ziel. Was ich mir erhoffe, ist, dass ich irgendwann einmal durch flattr-„Einnahmen“ die WordPressPro-Version leisten kann. Den Blog dadurch verbessern kann. Das wäre meine Idee, durch die Inhalte die Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln.

Und ich bin inzwischen zu der Ansicht gelangt, dass das bisschen Geld eine Auswirkung auf mein Schreiben hat, deren Umfang ich vernachlässigen kann. Das ist doch gerade das Gute: andere spenden mir etwas für das, was und wie ich schreibe. Und worüber. Weil sie es mögen, es ihnen weiterhilft oder sie zum Denken anregt. Oder warum auch immer Menschen unten auf den Button klicken.
Das ist direkter und ich finde es besser, als wenn ich z.B. Werbung schalten oder mich auf diverse „Kooperationen“ einlassen würde. Es geht nicht um andere. Es geht um mich und die hier besprochenen Sachen.

Was ich jedoch nicht beantworten kann, ist die Frage nach Veränderung der Leser*innenschaft. Mag sein, dass das kommt. Ist sogar ziemlich wahrscheinlich. Ich werde mich im Laufe der Zeit ja auch verändern und mit mir der Blog. Da eine Spende immer noch freiwillig ist und keine Voraussetzung, um diesen Blog lesen zu können, erwarte ich zumindest nicht, dass sich eventuelle Veränderungen aus einem Flattr-Button heraus ergeben.

Welche*r also mag, die entsprechenden Buttons sind unter jedem Artikel zu finden. Auch für den gesamten Blog möchte ich demnächst einen einbauen. Falls eine*r das Gesamtwerk flattrn möchte. Und bei Interesse, auch mein Twitteraccount @KhaosKobold ist natürlich flattrbar.

Jetzt weiter im Programm: Auf zu neuen, spannenden Texten!

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