This is how I work

Nach langen Wochen, in denen ich sogar mein eigenes Blog gemieden habe, spülte es eine Blogparade in meine Reader. Da ich eine Schwäche für Fragebögen habe, setze ich mich nun also doch mal wieder ran. Danke Isabella, dass du mich erneut zum Bloggen inspiriert hast!

 

 
Bloggerinnen-Typ: unregelmäßiges „da war doch was“ und „meine Seele brennt raus in die Welt“, feministischer Alltag
Gerätschaften digital: Computer mit Win 8, Sony Ericson with Walkman, Mp3 Player, Kobo eReader
Gerätschaften analog: Papier (zumeist ein öko A4-Ringblock den ich fast überall mit hinnehme) oder mein kleiner Journalist*innenblock, den ich mal geschenkt bekam, im Notfall tut es auch eine Serviette, ein Bierdeckel oder eine alte Rechnung, Kugelschreiber
Arbeitsweise: fokussierter, je größer die emotionale Bindung ans Thema

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Wordpress.
Der Weg zu einem Blogeintrag sieht bei mir in etwa so aus: die ersten Gedanken irgendwo festhalten, Stichworte oder auch mal fünf oder sechs A4 Seiten voll, ggf. vom Papier abtippen, umformulieren, von lieben Menschen drüberlesen lassen, umschreiben, veröffentlichen. In der Regel komme ich nur bis zu den ersten Gedanken. Die Sachen über die ich weiter nachdenken will und eventuell dazu bloggen, landen in einer umständlichen Word-Datei, die mittlerweile 14 Seiten hat oder so. Da schreibe ich manchmal auch gleich ein paar der ersten Gedanken dazu auf. Eigentlich schaue ich mir die Liste nie wieder an, außer ich setze weitere Links drauf und bin immer wieder erstaunt, was mir alles spannendes noch oder wieder entfallen ist.
Recherchieren fängt oft mit „ich fange bei einem Blog an und schaue, wohin es mich führt“ an (verlinken, Leute, verlinken!), geht weiter über Twitter oder ich werfe schlicht die nächste Suchmaschine an.
Bookmarks verwalte ich nicht. Ich sammle sie so lange im Browser, bis er zu langsam wird. Miste dann aus und was noch für irgendwas wichtig sein könnte, landet in oben erwähnter Word-Datei. Ich habs versucht mit den Likes auf Bloglovin oder bei Twitter aber wie auch in diese Word-Datei, schaue ich mir das fast nicht mehr an. Freue mich aber jedes Mal, wenn ich wieder drauf stoße.

Wo sammelst du deine Blogideen?
In meinem Leben. Da wo ich bin, bei dem was ich tue. In den Gesprächen die ich führe. Durch die Texte, die ich lese. Bei den Menschen mit denen ich in Kontakt trete, on- wie offline.
Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin so mit Blogideen sammeln beschäftigt, dass ich nicht dazu komme, etwas auszuformulieren.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Nicht zu viel anderes lesen, das zum Thema passen könnte. Das kostet mich enorm viel Zeit und am Ende blogge ich gar nicht, weil ich denke, alles Wichtige wurde schon mal erwähnt.
Ansonsten: Alles weglegen und abschalten, das ablenken könnte. Fürs Bloggen heißt das bei mir, Internet deaktivieren. Handy weglegen. Alle Papiere und Sachen vom Schreibtisch räumen, die nicht mit dem aktuellen Text oder der aktuellen Aufgabe zu tun haben.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Wunderlist. Aber nur für Organisatorisches, was im Haushalt ansteht, welche Filme und Serien ich noch sehen will, welche Projektaufgaben noch anstehen.
Für alltägliches und Gedanken ordnen schwöre ich auf Papier und grüne Stifte zum Durchstreichen.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
MP3-Player für unterwegs, Stereoanlage für Zuhaus, TV und BlueRay Player. Ohne Kaffee kann ich nicht, also sollte ich wohl auch die Kaffeemaschine hier erwähnen.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Lieben. Für Menschen in schwierigen Zeiten da sein. Die richtigen Worte finden, die auch mal aus gemeinsamen Schweigen bestehen können.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Nichts. Das lenkt mich nur ab. Ich reagiere recht emotional auf Musik und selbst wenn es nur instrumental ist. Dann kann Gefühle auslösen, die nicht zum Thema passen.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall Lerche?
Eule. Auch wenn ich vormittags am besten arbeiten kann, verschlafe ich ihn ziemlich häufig.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Wenn ich hier introvertiert hinschreiben würde, glaubt mir das doch wieder keine*r. Also sag ich mal, ich bin eher extrovertiert aber das Leben hat mich vorsichtig gemacht.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Wofür hab ich noch mal ne Blogroll? Aber gut.
Von folgenden Menschen würde es mich besonders interessieren, wie sie denn so bloggen. Vielleicht kann ich mir ja was abschauen: Glücklichscheitern, Ulli Koch, denkwerkstatt, Nicole von Horst, High on Chliches, Bäumchen, Clara Rosa

Der beste Rat den du je bekommen hast?
„Es geht nicht darum, ob du richtig oder falsch schreibst. Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur ein anders. Jede*r drückt sich anders und auf eine eigene Weise aus.“
und
„Umgib dich mit Menschen und Dingen, die dich inspirieren.“
(die liebste Ex-Englischlehrerin)

Noch irgendwas wichtiges?
Achte auf dich. Deinen Zielen und Plänen bringt es rein gar nichts, wenn du dich dafür kaputt machst.

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Trackback: This is how I work, blogge und dingse -- cratoo.de
  2. Bäumchen
    Jun 11, 2013 @ 23:41:58

    Oh, das hab ich jetzt erst gesehen :3 Vielleicht kommt auch bald was von mir. Liebe Grüße!

    Antwort

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