F³ – Tomboy

Die neue Familie im Wohnblock. Ein entfernt arbeitender und daher meist abwesender, liebevoller Vater. Eine hochschwangere, wortkarge Mutter. Jeanne, die am liebsten im rosa Tutu durch die Wohnung tanzt. Und ja – das den ersten Blick androgyn wirkende älteste Kind.

Es ist ein fröhliches Familienleben, das anfangs gezeigt wird. Das älteste Kind, wie es mit seiner Schwester spielt, mit dem Vater Auto fährt, kuschelt. Kind eben – Geschlecht egal.
Oder auch nicht.
Das Kind, das sich der neuen Nachbarin Lisa und der ansässigen Kindergruppe mit „Michael“ vorstellt, ist in seiner Familie nämlich als Laure bekannt…
(ab jetzt kommen Spoiler, wer davon nichts wissen will, der/die/das sollte besser nicht weiter lesen.) Mehr

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Equal Pay Day in Deutschland 2011

Heute ist/war in Deutschland der sogenannte Equal Pay Day, ein Tag, der die ungleiche Entlohnung thematisiert und problematisiert, indem er variabel ist. Erst am heutigen Tage hätten Frauen* in Deutschland das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Mannes* 2010 erwirtschaftet, denn sie verdienen im Schnitt 23% weniger.
Schon krass oder?
Aber keine Sorgen meine deutschen Freunde und Freundinnen, in Österreich „feiern“ wir diesen Tag erst Mitte April.

Natürlich sind diese 23% etwas plakativ angesetzt. Der Tag ist nämlich nur auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede bezogen. Als angehende Wissenschafterin weiß ich, dass dieser Fokus nicht die Realität umfassend wiedergibt und ich hoffe, die Personen, die das Problem angehen sollen, wissen das auch. Denn die ungleiche Entlohnung trifft ja nicht nur die Geschlechter, sondern differenziert sich auch nach klassenspezifischen oder kulturspezifischen² Gründen aus.
Wer sich für Zahlen und Statistiken interessiert und wissen möchte, was es mit den ~23% Lohnunterschied auf sich hat, findet bei der Mädchenmannschaft einen guten Artikel mit vielen Verweisen auf Veröffentlichungen. Bitte auch die Kommentare lesen. Und natürlich das Dossier zum Equal Pay Day. Mehr

Wundersame weibliche Brust

Das Khaos.kind hat letzte Woche wieder mal ferngesehen. Kult um den Busen. Auf arte. (leider nicht mehr online verfügbar)
Die Sendung hat bei mir die Frage aufgeworfen, welchen Zugang die Geschlechter zur weiblichen* Brust haben und ob sie sich darin unterscheiden:

Für viele Frauen* ist die Brust ein bestimmender Faktor für den eigenen Selbstwert. Das beginnt in der Pubertät mit den Fragen, ob sie wächst und wann und wie groß wird sie einmal sein. Egal, ob die Brust erst spät anfängt zu wachsen oder relativ klein bleibt oder wenn sie früh wächst und groß wird – beides kann für eine Heranwachsende schwierig sein. Zudem die Brust nicht gleich so „schön“ wächst, wie sie in den Medien zumeist dargestellt wird. Mehr

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