This is how I work

Nach langen Wochen, in denen ich sogar mein eigenes Blog gemieden habe, spülte es eine Blogparade in meine Reader. Da ich eine Schwäche für Fragebögen habe, setze ich mich nun also doch mal wieder ran. Danke Isabella, dass du mich erneut zum Bloggen inspiriert hast!

 

 
Bloggerinnen-Typ: unregelmäßiges „da war doch was“ und „meine Seele brennt raus in die Welt“, feministischer Alltag
Gerätschaften digital: Computer mit Win 8, Sony Ericson with Walkman, Mp3 Player, Kobo eReader
Gerätschaften analog: Papier (zumeist ein öko A4-Ringblock den ich fast überall mit hinnehme) oder mein kleiner Journalist*innenblock, den ich mal geschenkt bekam, im Notfall tut es auch eine Serviette, ein Bierdeckel oder eine alte Rechnung, Kugelschreiber
Arbeitsweise: fokussierter, je größer die emotionale Bindung ans Thema Mehr

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F³ – Hunde und Schlümpfe

Der heutige Feministische Film Freitag dreht sich nicht um einen Film, sondern um ein Konzept. Das von Hunden und Schlümpfen, wunderbar in (englische) Worte gefasst von Max Barry:

Dogs and Smurfs

Let me walk you through it. We’ll start with dogs. I have written about this before, but to save you the click: people assume dogs are male. Listen out for it: you will find it’s true. To short-cut the process, visit the zoo, because when I say “dogs,” I really mean, “all animals except maybe cats.” The air of a zoo teems with “he.” I have stood in front of baboons with teats like missile launchers and heard adults exclaim to their children, “Look at him!” Once I saw an unsuspecting monkey taken from behind and there was a surprised silence from the crowd and then someone made a joke about sodomy. People assume animals are male. If you haven’t already noticed this, it’s only because it’s so pervasive. We also assume people are male, unless they’re doing something particularly feminine; you’ll usually say “him” about an unseen car driver, for example. But it’s ubiquitous in regard to animals.
(…)
Then you’ve got Smurf books. Mehr

Nervenheilanstalt, Teil II

Oder: Mittel und Wege ES und Über-ICH in Einklang zu bringen

Nachdem ich HIER meine Wut über mangelhafte Diskussionskultur(en) in Blogs, die sich mit Geschlechterthematiken beschäftigen, ausgelassen habe, heute mal ein paar konstruktive Inhalte.

Grundsätzliches zu Blogs

Blogs sind an sich mehr auf externe, denn auf interne Diskussionen ausgelegt. Jemand liest etwas im Netz/auf einem anderen Blog und lässt sich davon zu einem eigenen Beitrag inspirieren oder reagiert direkt auf etwas.  Aber nicht alle haben eigene Blogs oder wollen eigene haben, sondern einfach nur etwas kommentieren. Ist ja auch super, vom Kommentieren wird ein Blog richtig schön lebendig. Und aus den Kommentaren kann sich eine Diskussion entwickeln.
ABER
Der Aufbau eines Blogs erschwert das gescheite Miteinander-auseinandersetzen in den Kommentaren. Mehr

Blogst du schon, oder lebst du noch? (Teil I)

Es ist dies die Frage, die sich mir immer wieder alle paar Monate stellt. Schreibe ich einen Blog? Wenn ja, worüber? Wie ziehe ich es auf, konzentriere ich mich auf ein Thema, versuche ich alle Aspekte, die mich interessieren unter einen Hut zu bringen, wird es mehr assoziativ oder mehr Tagebuch, gibt es eine Chronologie? Und überhaupt: Who cares?

Ich befürchte, ich kann keine dieser Fragen zu irgendeiner Zufriedenheit beantworten. Nicht, dass ich es nicht versuchen könnte. Mir stände die Option offen, die Struktur eines Ganzen zu skizzieren, die angeblich hinter dem steht, was du nun liest. Aber das wäre gelogen.

Natürlich habe ich mir ein paar Grundordnungen, Kategorien ausgedacht, einfach um es mir selbst ein kleines bisschen einfacher zu machen. Aber diese könnten auch genauso gut anders heißen oder ganz wegbleiben.

Ich schreibe, weil ich wohl nicht anders kann, weil diese Idee sich seit einer halben Ewigkeit in meinen Kopf gesetzt hat. Ich schreibe nicht, weil ich weiß, dass es jemanden berührt. Who cares? But: who should not care?

Dies ist kein Tagebuch. Dies ist kein thematischer Blog. Es ist eine Ansammlung von Gedanken und Ideen, die ich habe und die ich teilen möchte. Mehr nicht.

Ich will nicht die Welt retten.

Ich kann niemandem sagen, wie er oder sie zu leben hat.

Ich muss mich nicht selbst exponieren.

Ich weiß zuwenig, um eine ExpertInnenseite zu betreiben. Ich weiß zuviel, um den Mund zu halten.

Darum dieser Blog.

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