Haarige Zeiten

Seit einigen Monaten gehöre ich zu der Gruppe Menschen bzw. Feminist*innen, die unterhalb ihres Gesichtes keine Rasierer, Pinzetten, Epilierer oder Wachs an ihre Haut lassen. Wobei der Begriff der„Gruppe“ jetzt nicht im Sinne eines organisierten Kreises an Menschen mit einem Selbstverständnis gemeint ist, sondern mehr als Zuschreibung aufgrund eines Merkmals – eben der Nicht-Enthaarung bestimmter Körperregionen.
Ich mache das nicht, weil ich so besser ins feministische Klischee passe oder weil ich mich damit gegen bestimmte Weiblichkeit-Inszenierungen stellen will, auch wenn dies durchaus zutrifft. Sondern weil ich – ehrlich gesagt – zu faul dafür bin. Und besseres mit meiner Zeit anzufangen weiß.
Dies ist (m)eine Geschichte. Mehr

Wundersame weibliche Brust

Das Khaos.kind hat letzte Woche wieder mal ferngesehen. Kult um den Busen. Auf arte. (leider nicht mehr online verfügbar)
Die Sendung hat bei mir die Frage aufgeworfen, welchen Zugang die Geschlechter zur weiblichen* Brust haben und ob sie sich darin unterscheiden:

Für viele Frauen* ist die Brust ein bestimmender Faktor für den eigenen Selbstwert. Das beginnt in der Pubertät mit den Fragen, ob sie wächst und wann und wie groß wird sie einmal sein. Egal, ob die Brust erst spät anfängt zu wachsen oder relativ klein bleibt oder wenn sie früh wächst und groß wird – beides kann für eine Heranwachsende schwierig sein. Zudem die Brust nicht gleich so „schön“ wächst, wie sie in den Medien zumeist dargestellt wird. Mehr

%d Bloggern gefällt das: