Bloggen gegen die Zeit

Ich habe mich heute auf Twitter mal wieder darüber beschwert gejammert, dass ich nicht zum Bloggen komme. Beziehungsweise, dass ich zwar unzählige angefangene Postings und Themen in einer Liste auf meinem PC gesammelt habe, teilweise stehen auch schon Entwürfe, Einleitungen, Zwischenteile, Textstrukturen aber so gut wie nichts findet seinen Weg hier her.

Das liegt nicht, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, an der fehlenden Zeit. Aber das Problem hat unter anderem auch mit Zeit zu tun.

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I bin aus Österreich!


(Dieses Video zeigt ein Lied der steirischen Band STS, dessen Titel auch der Titel des Blogeintrags und dessen Inhalt die mir liebste Sicht auf Österreich ist)

Frauen* die lesen, sind gefährlich.
Frauen* die schreiben, erst Recht!

Welche Rolle Frauen* im Netz spielen, ist seit einigen Monaten immer wieder Thema vieler Medien. Obwohl die Mehrheit der deutsprachigen Blogs von Frauen* betrieben werden, sind gerade die Blog-Charts hauptsächlich männlich* besetzt. Wenn Blogger_innen wahrgenommen werden, dann als solche, die sich vorwiegend privaten Themen, Mode oder dem Kochen widmen. Politische und gesellschaftskritische Themen werden online wie offline mit „Männlichkeit“ verbunden. Und aus irgendeinem mir unbekannten Grund werden feministische Blogs und Themen dabei nicht als politisch/gesellschaftlich relevanter Bereich gesehen. Mehr

F³: Thelma and Louise

Was für ein schönes Anfangsdatum für den feministischen Film-Freitag. Freitag, der 13.
Ich bin ja sonst nicht abergläubig, aber das sehe ich als gutes Omen!

„Thelma & Louise“ wurde mir schon ans Herz gelegt, da war ich weit entfernt davon, mich mit Feminismus zu beschäftigen und auch meine Liebe zu Filmen schlummerte noch irgendwo vor sich hin. Was macht den Film nun so ähm… feministisch-kultig?

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Motivation

Wenn du denkst, es geht nicht mehr…

dann bau dir ne Motivationswand, die dir sagt, dass DOCH!

 

P.S.: Gibts auch in Posterform, wär mir aber zu klein 😉

Mädchen, pfeif auf den Prinzen!

So im Nachhinein ist es nicht verwunderlich, in welche Richtung ich mich entwickelt habe. Hier eins der Gedichte, die im Deutschunterricht gefühlt ständig zum Aufsagen und interpretieren genutzt wurden. Ich erinnere mich an min. drei mal. Umso erstaunlicher, dass es immer wieder in Vergessenheit gerät. Aber es ist hartnäckig. 😉

Mädchen, pfeif auf den Prinzen!

Josef Reding

Es kommt kein Prinz, der dich erlöst,
wenn du die Jahre blöd verdöst,
wenn du den Verstand nicht übst,
das Denken stets auf morgen schiebst.

Es kommt kein Prinz, der dich umfängt,
von nun an deine Schritte lenkt.
Befrei dich selbst vom Dauerschlaf,
sonst bleibst du nur ein armes Schaf.

Es kommt kein Prinz mit einem Kuss,
macht nicht mit deinen Sorgen Schluss;
es bringt dich auch kein Königssohn,
vom Kochtopf auf den Herrscherthron.

Du kannst dir selbst dein Leben bauen,
musst allen deinen Kräften trauen.
Mach noch heute den Versuch,
und pfeif auf den Prinzen im Märchenbuch!

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