Ein (nicht ganz) unfeministischer Urlaub

Ich kann eben doch nicht aus meiner Haut. Denn es ist überall, das Thema, das ich mir zum Beruf gemacht habe.

Es hätte so schön werden können.
Bewusst nahm ich mir keine Studienunterlagen mit, keine feministischen oder andere Geschlechterthemen betreffenden Bücher, sah nur selten nach meinen Mails, las keine Blogs, war nicht auf facebook, verfolgte nichts auf Twitter. Ich besuchte Freunde und Freundinnen, denen Feminismus und Gender gelinde gesagt egal ist, die ihr Leben so gut und so selbstbestimmt wie möglich leben.

Es hätte eine kurze Auszeit sein können.
Einmal nicht diskutieren, einmal nicht erklären müssen, was ich tue und warum – oder warum ich das so wichtig finde. Einmal einfach nur der Mensch sein, der ich war, als ich all diese wunderbaren Menschen kennen lernte, noch vor meiner Erkenntnis, dass ich Feministin bin und dass Feminismus und die Geschlechterverhältnisse nicht nur irgendein Rand- sondern DAS Thema sind, dem ich die nächsten Lebensjahre (und wahrscheinlich mehr) widmen möchte. Einfach nur Mensch, Freundin, Ratgeberin, Teilhabende sein. Mehr

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